Unser Geschäft
 
Lauenburg, die alte Schifferstadt an der Elbe, hatte vor 100 Jahren noch sehr viele Töpfereien.
Als 1949 der letzte Töpfer starb, erinnerte nur der Strassenname
" Bei den Töpferkuhlen" an das tradionsreiche Handwerk.
Seit 1990 dreht sich in der historischen Altstadt wieder die Töpferscheibe. Karin Scherling war mit der Erfahrung von neun Jahren Keramikwerkstatt von einer Ostseeinsel gekommen, um die Tradition weiterzuführen.
Sie stellt Gebrauchsgeschirr her. Es ist Steinzeug, welches bei 1280°C gebrannt wird. Die Keramik ist, entsprechend den Anforderungen des modernen Haushaltes, lebensmittelecht, mikrowellen- und spülmaschinenfest.

Die historischen Formen des 17. und 18. Jahrhunderts erleben eine Wiedergeburt. Töpfe, Krüge und Schüsseln werden wie früher einfach blau oder dunkelbraun glasiert, bzw. sie erhalten weiss-blaues Dekor nach Delfter Art.

Holländische Orginale und Nachahmungen aus England, Hamburg oder Danzig gelangten schon Anfang des 18. Jahrhunderts nach Lauenburg, wo sie in den guten Stuben der Schiffskaufleute besonderen Anlässen vorbehalten waren.